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29 12, 2022

Rindergrippe durch Stress?

2022-12-29T07:29:11+00:0029. Dezember 2022|

Obwohl Impfstoffe, antibiotische Arzneimittel und Behandlungsstrategien kontinuierlich weiterentwickelt werden, bleibt die Rindergrippe eine der Hauptursachen für Erkrankungen und Todesfälle bei Kälbern.

Bakterien und Viren haben einen großen Anteil an der Grippeerkrankung, trotzdem ist Rindergrippe eine multifaktorielle Erkrankung, die erst durch eine Kombination mehrerer Faktoren ausgelöst wird. Das Rind ist reagiert mit einer heftigen Entzündungsreaktion des Immunsystems auf Erreger, die die Lunge befallen. Diese überschießende Immunreaktion ist für den Heilungsverlauf oft nicht förderlich, sondern führt zunächst zu einer Verstärkung der Symptome.

Die Entzündung in der Lunge, die Symptome wie Husten und schnelle Atmung verursacht, wird hauptsächlich durch die eigene Immunreaktion auf den Erreger verursacht und nicht durch die Erreger selbst. Nach Erkennung des Erregers kommt es zu einer rapiden Aktivierung und Einwanderung von Entzündungszellen in das Lungengewebe. Diese Immunreaktion soll eigentlich vor den krankheitsauslösenden Erregern schützen, jedoch entsteht ein erheblicher Platzmangel in der Lunge und damit ein verminderter Gasaustausch.

Neueste Forschungserkenntnisse weisen darauf hin, dass das Immunsystem durch akuten Stress, den Stall- und Futterwechsel, Enthornung, usw. verursachen, mit einer Überreaktion reagiert. Dabei fällt die Immunantwort so heftig aus, dass die Immunprozesse fehlgeleitet ablaufen.

Sind Kälber chronischem Stress ausgesetzt, dann wird das Immunsystem geschwächt. Zu chronischem Stress führen z. b. schlechte Haltungsbedingungen, mangelhaftes Hygiene- oder Fütterungsmanagement.

Sollen die Kälber gesund bleiben, dürfen sie keinem Stress ausgesetzt werden! Es lohnt sich, das Betriebsmanagement zu überprüfen und Stress für die Kälber zu reduzieren. Denn weniger kranke Kälber bedeuten auch verbessertes Tierwohl, und natürlich weniger Stress und Kosten für den Tierhalter!

Sie möchten Rindergrippe sicher erkennen? Hier geht es zum Download unserer Checkliste mit dem kalifornischen Punktesystem und wichtigen Hinweisen.

Uwe Weddige

Foto: KFM

22 12, 2022

Wenn die Kuh mal krank ist … dann wird sie „krankgeschrieben“

2023-01-02T05:11:44+00:0022. Dezember 2022|

Die zentrale Rolle für die Tiergesundheit stellt das Herdenmanagement mit den Bereichen Fütterung, Haltung, Pflege, Tiergesundheit und Dokumentation dar.

Jegliches zielgerichtet präventive Handeln verbessert den Gesundheitsstatus der Herde. Saubere, trockene und gut belüftete Ställe mit ausreichend Platz und Tageslicht sind das A und O für gesunde Tiere. Die Fütterung und das Fütterungsmanagement müssen der Leistung angepasst sein und den Standards entsprechen. Darüber hinaus ist auf beste Hygiene im Melkstand und auf ordnungsgemäßes Melken zu achten.

Zu den häufigsten Erkrankungen zählen Stoffwechselerkrankungen, die oftmals durch Fütterungsmängel verursacht werden sowie Infektionen an Klauen oder am Euter. Solche Entzündungen sind nicht harmlos und für die Kuh fast immer auch schmerzhaft. „Schnell gesund werden“, heißt es nun. Damit das geschieht, müssen fast alle Infektionen umgehend behandelt werden. Oftmals kommen dabei Antibiotika zum Einsatz.

Für Milcherzeuger vieler Länder gelten strenge Grenzwerte. Eine kranke Kuh wird daher sofort „krankgeschrieben“, ihre Milch gilt als nicht verkehrsfähig und darf weder in die Verarbeitung noch in den Handel gelangen. Für jede Milch – egal ob als Trinkmilch oder für die Käseproduktion – gelten niedrige Grenzwerte für die Anzahl somatischer Zellen und Keimzahlen. Besonders geachtet wird auf Rückstände von Medikamenten. Rückstände von Antibiotika. Sogenannte Hemmstoffe haben in der Milch im Sinne einer hohen Lebensmittelsicherheit nichts verloren.

Uwe Weddige

Foto: KFM

19 12, 2022

Kuhtoilette im Test

2022-12-23T04:23:59+00:0019. Dezember 2022|

Neuseeland ist der weltweit wichtigste Exporteur von Milch und Milchprodukten. Die ganzjährige Haltung der Kühe auf Weiden schafft aber auch große Umweltprobleme. Ein Lösungsansatz: eine Kuhtoilette.

Das milde Klima in Neuseeland erlaubt es, die Herden das ganze Jahr über auf der Weide zu lassen. Das spart Stall- und Futterkosten, es ist allerdings auch eine immense Belastung für die Umwelt. Den größten Teil der Nährstoffe aus der Rindergülle nimmt zwar das Gras auf den Weiden als wertvollen Dünger aus, aber angeblich versickern auch mehr als 20.000 m³ Rindergülle Tag für Tag im Boden und belasten damit Grundwasser sowie Flüsse und Seen.

Vor diesem Hintergrund gelang es einem Biologen, Kühe darauf zu trainieren, auf die von ihm entwickelte Kuhtoilette zu gehen. Auch in Deutschland wurde diese Kuhtoilette – mit dem Namen „Moo-Loo“ – erprobt. Dabei versuchten die Forscher insgesamt 16 Kühen beizubringen, zum Urinieren einen speziellen Stallbereich aufzusuchen.

Dem Verhaltensbiologen Lindsay Matthews zufolge zeigte sich nach dem Training, dass sich elf der Tiere auf die Kuhtoilette eingestellt hatten. Seine Idee will Matthews jetzt auch in andere Länder exportieren. Wenn man die Kühe auf der ganzen Welt quasi wiesenrein bekäme, dann seien das riesige Mengen an Nährstoffen, die aufgefangen und zur gezielten Düngung verwendet werden könnten, so der Biologe.

Uwe Weddige

Foto KFM

15 12, 2022

Schwefelmenge in der TMR?

2022-12-15T05:48:12+00:0015. Dezember 2022|

Schwefel gehört neben Phosphor, Calcium, Magnesium, Natrium, Kalium und Chlor zu den sieben lebensnotwendigen Mengenelementen in der Rinderfütterung. Damit ermöglicht dieses Element bedeutende Stoffwechselprozesse und es spielt eine große Rolle für die Stabilität und Gesundheit einer Herde.

Schwefelmangel führt zu gravierende Störung der bakteriellen Proteinsynthese im Pansen, er verringert die Futteraufnahme und die Zelluloseverdaulichkeit. Gleichzeitig nehmen die somatischen Zellen in der Milch zu und die Abwehrkräfte bei Haltungs- und Fütterungsfehlern sowie bei Infektionen ab. Klauenpfleger berichten außerdem von sichtbaren Störungen der Keratinbildung und daraus entstehender Klauenrehe.

Aber auch ein Zuviel an Schwefel hat negative Wirkungen zur Folge: Pansenfermentationsstörungen, antagonistische Wirkungen auf Kupfer und Selen, niedrige DCAB und eine starke Leberbelastung sind nur die sichtbarsten Wirkungen.

Dabei ist der Bereich des Optimums sehr klein, selbst die Schwefelaufnahme aus dem Tränkewasser ist in zielführende Betrachtung einzubeziehen.

Lesen Sie den vollständigen Beitrag „Warum ist Schwefel in der Mischration wichtig?“ von Professor Dr. Manfred Hoffmann in unserem Dezember Newsletter. Hier geht’s zum Download.

Uwe Weddige

Foto: KFM

14 12, 2022

Newsletter für Dezember

2022-12-14T11:50:50+00:0014. Dezember 2022|

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

die Silagen sind längst durchsiliert und oftmals auch bereits angeschnitten. Dabei sind die geernteten Mengen und Qualitäten auch in diesem Jahr wieder höchst unterschiedlich.

Wie planen Sie den Futterbedarf? Reichen die vorhandenen Mengen? Wie sollen die Futtermischungen aussehen, um die Tiere leistungsgerecht zu versorgen? Wie hoch ist überhaupt die Trockenmasseaufnahme Ihrer Herde?

Wir geben Tipps, wie Sie sich an die maximale Futteraufnahme herantasten und wie Sie dieses Niveau halten. Außerdem erklären wir, warum die Schärfe der Messer im Futtermischwagen so wichtig sind.

Wir erläutern, warum Kühe so häufig unter Stoffwechselerkrankungen leiden und was Sie dagegen prophylaktisch unternehmen können.

Rechnen – füttern – beobachten – kontrollieren: diese Punkte sind untrennbar miteinander verbunden. Keine anderen Arbeiten im Stall versprechen so große und nachhaltige Effekte, wie ein regelmäßiges Fütterungscontrolling.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Freude beim Lesen unseres Newsletters.

Uwe Weddige

13 12, 2022

Pansenenzyme verwerten Müll

2022-12-13T07:10:22+00:0013. Dezember 2022|

Enzyme aus Rinderpansen können Plastik abbauen. Das zeigt eine österreichische Studie.

Ungeheure Mengen Plastikmüll befinden sich mittlerweile in unserer Umwelt und in den Weltmeeren, davon sind etwa 15 Prozent Polyester. Das Müllproblem ist nur durch Recycling und Wiederverwertung von Kunststoffen zu lösen. Viele gängige Lösungen sind jedoch teuer, energieintensiv und aufgrund des Einsatzes toxischer oder chemischer Stoffe wenig nachhaltig.

In vielerlei Hinsicht gleichen Kunststoffe dem Aufbau natürliche Bestandteile von Pflanzenzellen. Doris Ribitsch und ihr Team vom Austrian Centre of Industrial Biotechnology (acib) und vom Institut für Umweltbiologie an der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) entdeckte, dass diese Stoffe im Pansen durch die Rumenflüssigkeit aufgespalten und verdaut werden.

In der Folge untersuchte das Wissenschaftlerteam ein synthetisches Polymer, einen biologisch abbaubaren Kunststoff und ein biobasiertes Material aus nachwachsenden Rohstoffen. Die kürzlich veröffentlichen Ergebnisse zeigen, dass alle drei Kunststoffe von Mikroorganismen aus Kuhmägen abgebaut werden können.

Die Forscher geben jedoch zu bedenken, dass es noch ein längerer Weg von der Rumenflüssigkeit zu großindustriellem Plastikabbau sein wird. Noch sind mikrobielle Gemeinschaften als potenzielle umweltfreundliche Ressource des Plastikrecyclings zu wenig erforscht. Dass der Prozess jedoch funktioniert und damit ein neuer Weg im Plastikrecycling beschritten werden könnte, haben die acib- und BOKU-Forscher bereits bewiesen.

Uwe Weddige mit Material der Universität für Bodenkultur Wien

Foto: KFM

5 12, 2022

Rotwein gegen Ketose

2022-12-05T05:10:10+00:005. Dezember 2022|

Ein Großteil aller Kühe erkrankt in den ersten Wochen der Laktation an einer Ketose. Nach umfangreichen spanischen Untersuchungen in weit über 1.000 Betrieben waren 23 Prozent der Tiere ketotisch, sie gaben über 350 kg weniger Milch, als gesunde Tiere.

Amerikanische Wissenschaftler überraschten auf dem Weltrindertierärztekongress in Madrid mit einer neuen Methode: Rotwein gegen Ketose.

Während auf vielen Betrieben auch heute noch die Kombination aus Glucoseinfusion, Cortison- und Phosphor-B12 Injektionen und oralen Propylenglycolgaben Standard ist, zeigte es sich, dass in den allermeisten Fällen die mehrtägige orale Propylenglycolgabe (jeweils 250 bis 300 ml, 1 x täglich) vollkommen ausreicht.

Eine Forschergruppe aus den USA fand nun heraus, dass Rotwein besser sein soll, als die übliche Propylenglycol-Gabe. Zwei Liter Wein am ersten Tag und jeweils 1 Liter an den beiden Folgetagen war insgesamt erfolgreicher als alle anderen Behandlungen. Die Wirkungen von Rotwein gehen über die Wirkung des Alkohols hinaus. Die im Wein enthaltenen Tannine wirken offenbar entoxifizierend, darmregulierend und entzündungshemmend.

Uwe Weddige

Grafik: KFM

 

1 12, 2022

Flasche statt Eimer

2022-12-01T04:29:44+00:001. Dezember 2022|

Ohne Trinkwasser kommen auch neugeborene Kälber nicht aus. Aber im Winter ist das eine große Herausforderung.

Kälber benötigen bereits in den ersten Lebenstagen zusätzliches Wasser, um Flüssigkeitszufuhr, Gesundheit, Starterfutteraufnahme, Pansenentwicklung und Wachstum zu unterstützen. Die reine Fütterung von Milch oder Milchaustauscher reicht nicht aus. Der Pansen benötigt für seine schnelle Entwicklung stets eine separate Quelle für reines Wasser.

Aber es ist leichter gesagt als getan, Kälbern bei kalten Temperaturen Wasser nach freier Wahl zu liefern. Die Unterbrechung der Wassergaben während der Frostperioden ist keine Lösung. Amerikanische Forscher empfehlen nun die Fütterung von Wasser mit einer Nuckelflasche statt mit dem Eimer.

In einer 5-wöchigen Winterstudie konsumierten die Flaschentrinker durchschnittlich 1,4 Liter Wasser pro Tag, verglichen mit 0,2 Litern für die Eimergruppe. Beim Verzehr von Starterfutter bis zum Absetzen waren kaum Unterschiede zu beobachten. Aber die Flaschentrinker entwickelten sich nach dem Absetzen signifikant besser.

Darauf basierend gibt die Kälberexpertin Tana Dennis von Provimi folgenden Tipp für die kalten Tage:

„Geben Sie körperwarmes Wasser über die Nuckelflasche. Bieten Sie 15 – 20 Minuten nach der Milchfütterung Wasser an. Wenn die Tiere täglich mindestens 2 Liter Wasser auf diese Weise erhalten, können Sie jeden Tag zusätzliches 250 – 500 g des täglichen Starterfutters verdauen. Damit geben Sie den Tieren einen guten Start in die Aufzucht.“

Uwe Weddige

Foto: DairyHerd

28 11, 2022

Milch oder Pflanzendrinks?

2022-11-28T06:50:08+00:0028. November 2022|

Ist Milch gesünder als Pflanzendrinks und sind diese wirklich nachhaltiger als Milch? Das haben die Moderatoren vom Swissmilk-Podcast den Ernährungswissenschaftler Dr. Malte Rubach gefragt. Hier gibt es Auszüge aus dem spannenden Interview:

Swissmilk: Lassen sich Protein und Kalzium in der Milch durch Milchimitate ersetzen?

Dr. Rubach: Nein, vom Proteingehalt z.B. kann der Sojadrink noch mithalten, ein Haferdrink aber nicht. Die Drinks sind natürlicherweise nicht ausreichend mit Fetten ausgestattet, diese müssen zugesetzt werden, während das Milchfett ernährungsphysiologisch durchaus einen Wert hat. Von den vielen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen der Milch im Vergleich zu Pflanzendrinks gar nicht zu reden.

Swissmilk: Wie sieht es aus mit der Nachhaltigkeit?

Dr. Rubach: Es macht keinen Sinn, keine Milch mehr zu trinken. Der große Hebel liegt nicht darin, einzelne Lebensmittel als Klimakiller zu stigmatisieren und dann durch Imitate zu ersetzen, die gar nicht die Nährstoffe liefern, die das Original hatte.

Jeder kann im Alltag sehr viel tun, um nachhaltiger zu leben. Die Menge, die ein Glas Milch am Tag an CO2 verursacht entspricht sieben Minuten Online-Streaming. Die Internetnutzung verursacht mittlerweile grob gesagt 5% der weltweiten Klimagasemissionen. Die gesamte Milcherzeugung weltweit erzeugt z.B. nur 3% der Klimagasemissionen. Muss ich auf das Glas Milch verzichten, wenn es mir schmeckt?

Das Interview führte Swissmilk, gekürzt von Uwe Weddige

Foto: Swissmilk

24 11, 2022

Wie arbeiten die Israelis im Kuhstall?

2022-11-24T04:40:01+00:0024. November 2022|

Uria Rogel hat als Herdenmanager in Israel gearbeitet, er verrät in einem Interview des Elite-Magazins, was israelische Milcherzeuger anders machen als ihre deutschen Berufskollegen.

Milcherzeuger in Israel produzieren trotz extremer Bedingungen über 11.000 kg Milch. Mehr als die Hälfte des Landes ist Wüste, die Futtermittel sind stark begrenzt und die Temperaturen können mancherorts auf über 45°C steigen. Der Schlüssel für die guten Milchleistungen liegen nach Rogels Auffassung in einem klugen Management und guter technischen Ausstattung. Die Milchkuhbetriebe sind mit modernen Systemen für Brunsterkennung und Gesundheitsüberwachung ausgestattet, von denen viele in Israel entwickelt wurden.

Die Überwachung der täglichen Routinen gehörte zu Rogels Aufgaben, ein Schwerpunkt war dabei das gesamte Fütterungscontrolling. „Für die Kontrolle der Kühe habe ich mindestens einmal am Tag mitgemolken, um die Kühe direkt zu sehen“, so der Experte.

Den größten Unterschied zu Deutschland und vielen anderen Ländern sieht Rogel im Futterbau: „fast kein Betrieb baut Futter für seine Tiere selber an. Große Futtermittel-Zentren liefern die Rationen entweder als einzelne Komponenten auf die Betriebe oder sogar als komplette TMR direkt auf den Futtertisch. Das spart den Landwirten eine Menge Zeit, Geld und Maschinen.“

Den Grund für die hohe Milchleistung Israel sieht Rogel aber auch im schnellen Informationenfluss über neue Verfahren und deren Umsetzung auf den Betrieben. Er lobt aber auch das unverzichtbare Netzwerk der israelischen Herdenmanager mit Tierärzten und praxisorientierten Futter- sowie Zuchtberatern, die regelmäßig auf die Betriebe kommen.

Uwe Weddige

Foto: Rogel

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