6 08, 2026

Was sagt der Keimgehalt in der Milch? Häufige Ursachen hoher Keimgehalte

2026-08-06T15:55:39+01:006. August 2026|

Die Gesamtkeimzahl in der Sammelmilch auf einem Milchviehbetrieb ist ein Maß für die Sauberkeit und hygienische Sorgfalt bei der Gewinnung und Behandlung der Milch auf einem Milchviehbetrieb. Keime sind Kleinstlebewesen, wie Bakterien, Hefen und Schimmelpilze. Milch im Euter von gesunden Kühen ist normalerweise keimfrei und wird erst beim Melken bzw. beim Behandeln mit Keimen verunreinigt. Keime sind sehr vermehrungsfähig. Da die Geschwindigkeit der Vermehrung temperaturabhängig ist, kann durch sachgerechte Kühlung die Keimzahl niedrig gehalten werden.

Eine hohe Keimzahl in der Rohmilch deutet darauf hin, dass sich Bakterien in der Milch vermehrt haben, oder vermehrt in die Milch gelangt sind. Die Ursachen können entlang der gesamten Produktionskette vom Euter bis zum Milchtank liegen und sich dabei verstärken.

Die Gesamtkeimzahl in der Rohmilch sollte bei der Entnahme aus dem Milchkühltank weit unter 100 000 Keime je ml Milch betragen. In Milcherzeugerbetrieben mit hohem Hygienestandard, eutergesunden Kühen und gut eingestellten Melk-, Reinigungs- und Kühlsystemen werden regelmäßig Werte von unter 20 000 Keimen je ml Milch erreicht.

Häufige Ursachen hoher Keimgehalte in der Sammelmilch

  • Unzureichende Reinigung und Desinfektion der Melkanlage und der Melkgeräte. Dies ist eine der häufigsten Ursachen. Mögliche Probleme: Fehlerhafte Reinigung der Melkanlage, der Melkzeuge oder des Milchtanks. Zu niedrige Reinigungstemperaturen. Falsche Dosierung von Reinigungs- oder Desinfektionsmitteln. Verschlissene Zitzengummis, Schläuche oder Dichtungen,
  • Mangelhafte Milchkühlung. Bakterien vermehren sich besonders schnell bei höheren Temperaturen. Die Milch sollte möglichst rasch auf etwa 4–6 °C heruntergekühlt werden,
  • Verschmutzte Euter und Zitzen. Schmutzpartikel enthalten große Mengen an Umweltkeimen. Häufige Ursachen: Schlechte Stallhygiene, Verschmutzte Liegeboxen, Nasse oder verschmutzte Einstreu, Fehlende oder unzureichende Zitzenreinigung vor dem Melken,
  • Fehler beim Melkvorgang. Mögliche Ursachen: Keine oder unzureichende Vormelkprobe. Mangelhafte Reinigung und Trocknung der Zitzen. Melkzeuge fallen manchmal auf verschmutzten Boden. Falsche Melkreihenfolge bei euterkranken Tieren im Bestand,
  • Eutererkrankungen (Mastitis). Kühe mit Euterentzündungen können große Mengen an Keimen ausscheiden und weitere Kühe infizieren,
  • Mangelhafte Stallhygiene und Stallluft. Hygienemängel erhöhen den Keimdruck,
  • Wasserqualität. Verunreinigtes, keimhaltiges Wasser kann die Melkanlage und damit die Milch kontaminieren,
  • Lange Lagerungszeiten der Milch. Je länger Rohmilch gelagert wird, desto größer ist das Risiko einer Keimvermehrung.

Niedrige Keimzahlen stehen für eine hohe Milchqualität und werden von Molkereien oftmals durch höhere Milcherzeugerpreise belohnt. Gleichzeitig sind sie ein Zeichen für gute Melk- und Stallhygiene, was das Risiko von Eutererkrankungen senkt, und die Wirtschaftlichkeit des Milcherzeugerbetriebs verbessert. Außerdem lassen sich aus keimarmer Milch haltbarere und qualitativ hochwertigere Milchprodukte herstellen. Keimarme Milch ist eine wichtige Grundlage für die Herstellung von hochwertigen Premiumprodukten wie Käse, Joghurt oder Camembert.

Ekkehard Schröder

Bild: Archiv ADT Project Consulting

5 08, 2026

Pansen-Azidose (Pansenübersäuerung) bei Milchkühen

2026-08-05T06:04:38+01:005. August 2026|

Nimmt die Kuh schnell viel verfügbare Energie in Form von Stärke und Zucker auf, kann der Pansen reichlich Mikrobenprotein bilden und durch den hohen Glukoseanteil im Stoffwechsel steht mehr Energie zur Milcheiweißsynthese bereit. Ein hoher Milcheiweißgehalt spricht zunächst für eine gute Energieversorgung. Kommt die Energie größtenteils aus stärke- oder zuckerreichen Kraftfutterkomponenten, sinkt der Anteil an Essigsäure an den gesamten Fettsäuren des Pansens. Essigsäure ist ein wesentlicher Bestandteil für die Milchfettbildung. Wird dabei rohfaserarm gefüttert, wird weniger Essigsäure im Pansen, die im Euter zur Milchfettsynthese genutzt werden kann, gebildet. Dadurch sinkt der Milchfettgehalt.

Sinkender Milchfettgehalt und steigender Milcheiweißgehalt führen dazu, dass der Fett-Eiweiß-Quotient sinkt. Liegt das Verhältnis außergewöhnlich niedrig (z.B. unter < 1,0), wird von einem Strukturmangel oder einem Verdacht auf Pansenazidose gesprochen. Besonderer Risikozeitraum ist einige Tage vor der Kalbung bis ca. 60 Tage nach der Kalbung.

Typische Kennzeichen

  • Fett-Eiweiß-Verhältnis der Milch einer Kuh ist ungewöhnlich niedrig (unter < 1,0),
  • Abfall der Milchfettgehalte um mehr als 0,5%-Punkte,
  • Appetitlosigkeit bis zur Verweigerung von Futteraufnahme,
  • Abfall der Milchleistung, dünnflüssiger Kot, geringe Wiederkautätigkeit,
  • Bei akuter Azidose gegebenenfalls auch Speichelfluss aus dem Maul.

Mögliche Ursachen

  • Zu hohe Mengen leicht verdaulicher Kohlenhydrate (Stärke, Zucker) in der Ration,
  • Unzureichende Verteilung der stärkereichen Kraftfutterfuttermittel über den Tag, zu hohe Mengen je Gabe (Dosierung, Verteilung und Gesamtgabe am Tag),
  • Unzureichende Aufnahme von faserreichen Grundfuttermitteln (Silage, Heu, Stroh usw.) in der Ration und damit schlechte Wiederkäueraktivität sowie mangelnde Pufferung durch verminderte Speichelbildung (-> Pansenübersäuerung),
  • Ungenügende Vorbereitungsfütterung (Transitfütterung) zur Anpassung der Pansenflora an die sich ändernde Zusammensetzung der Futterration vor und nach dem Kalben,
  • Verhältnis von faserreichen Grundfutter zu stärke- bzw. zuckerreichen Kraftfutter passt nicht, Überschuss an leicht löslichen, pansenabbaubaren Kohlenhydraten.

Vorbeugemaßnahmen

  • Kohlenhydratreiche Futtermittel (Getreide, Getreidemischungen usw.) nicht in zu großen Portionen und Mengen einsetzen (maximal 2 kg pro Gabe),
  • Kraftfuttermengen nach dem Kalben nicht zu schnell steigern,
  • Tiere schon vor dem Kalben langsam an stärke-/zuckerhaltige Futtermittel gewöhnen,
  • Hohe Grundfutteraufnahme (Silage, Heu, Stroh) sicherstellen. Wichtiger Einfluss hat dabei die Qualität und Schmackhaftigkeit des Grundfutters,
  • Entmischung der Ration (z.B. von Total-Misch-Rationen) am Futtertrog vermeiden,
  • Einsatz von energiereichen Futtermitteln mit höherem Anteil an pansenstabiler Stärke,
  • Kontinuierliche Beurteilung von Wiederkauaktivität, Kotkonsistenz und Milchfettgehalt der Herde und von Einzelkühen.

Behandlung von erkrankten Tieren durch den Tierarzt.

Ekkehard Schröder

Bild: KFM

30 07, 2026

Häufige Ursachen von Ketose (Ketosis) bei Milchkühen

2026-07-30T10:48:42+01:0030. Juli 2026|

Ketose ist eine Stoffwechselstörung, die vor allem in den ersten Wochen nach dem Kalben auftritt. Die Hauptursache ist eine negative Energiebilanz: Die Kuh benötigt mehr Energie für die Milchproduktion, als sie über das Futter aufnehmen kann. Dadurch werden Körperfettreserven mobilisiert und vermehrt Ketonkörper gebildet. Die aus dem Fettabbau entstehenden freien Fettsäuren erhöhen deren Verfügbarkeit im Blut und werden direkt in das Milchfett eingebaut, der Milchfettgehalt steigt.

Nimmt die Kuh zu wenig Energie auf, können die Pansenmikroben weniger Mikrobeneiweiß bilden. Zusätzlich fehlt es im Stoffwechsel an Glukose, die als Energiequelle zur Milcheiweiß-synthese benötigt wird, sodass der Eiweißgehalt in der Milch sinkt. Ein steigender Milchfettgehalt und sinkender Milcheiweißgehalt führen dazu, dass der Fett-Eiweiß-Quotient ansteigt. Ein für eine Kuh ungewöhnlich hohes Verhältnis des Fett-/Eiweißgehaltes in der Milch kann auf einen Energiemangel oder auch einer Ketose hindeuten. Dieses tritt häufig am Laktationsanfang auf, da sich der Energiebedarf durch die steigende Milchleistung schneller erhöht als die Energie- und Futteraufnahme. Eine an Ketose erkrankte Kuh zeigt äußerlich meist keine speziellen, einzigartigen Bildmerkmale, da es sich um eine innere Stoffwechselstörung handelt. Äußerlich sieht man betroffenen Tieren oft nur einen allgemeinen Leistungsabfall, Apathie, Fressunlust, oder Gewichtsverlust an. Aceton Geruch aus Maul und Atem ist auch ein typisches. Der Risikozeitraum liegt bei den hochleistenden Milchkühen insbesondere um die Zeit der Kalbung bis etwa 60 Tage nach der Kalbung.

Weitere Ursachen für eine Ketose können sein:

  • Energetische Überversorgung im letzten Laktationsdrittel und Abschnitt des Frühtrockenstehens,
  • Fütterung ketogener Futtermittel, wie butter-säurehaltige Silagen,
  • Eiweißüberschuss in der Ration,
  • Klimatische Faktoren, die eine hohe Futteraufnahme verhindern,
  • Geringe Futterqualitäten (toxische Stoffe) und -mengen,
  • Haltungsfehler (z.B. Überbelegung), die zu Stress führen,
  • Bewegungsmangel.

Die wirksamste Ketose Prophylaxe besteht aus:

  1. Richtiger Körperkondition zum Kalben (Kühe sollten weder zu fett noch zu mager in die Trockenstehzeit gehen),
  2. Hoher Trockenmasseaufnahme vor und nach dem Kalben,
  3. Gut abgestimmter Transitfütterung 3 Wochen vor bis 3 Wochen nach dem Kalben (die Ration schrittweise von der Trockenstehperiode an die spätere Milchkuhration nach dem Kalben anpassen),
  4. Ausreichende Energieversorgung nach dem Kalben,
  5. Möglichen Stress aus der Umstellung minimieren.

Risikokühe der Herde können bereits prophylaktisch auf subklinische Ketose mit verschiedenen Blut-, Milch- oder Urintests überwacht werden, bevor deutliche Krankheitssymptome auftreten.

Ekkehard Schröder

Bild: KI-generiert

 

28 07, 2026

Einflussfaktoren auf die Futteraufnahmen bei Milchkühen in modernen Laufställen

2026-07-28T07:30:13+01:0028. Juli 2026|

Grundsätzlich ist in der Milchkuhhaltung die Deckung des Nährstoffbedarfs der Tiere durch Fütterungsmaßnahmen sicher zu stellen. Die Nährstoffaufnahme kann durch die Nährstoffkonzentration in der Futterration und durch die Höhe der Futteraufnahme beeinflusst werden. Der Erhöhung der Nährstoffdichte sind jedoch beim Wiederkäuer enge Grenzen gesetzt, da neben der Nährstoffkonzentration auch die Strukturwirksamkeit zur Aufrechterhaltung einer ausreichenden Wiederkauaktivität beachtet werden muss. Aus diesem Grund besitzt die Sicherung einer hohen Futteraufnahme oberste Priorität. Hohe Futteraufnahmen sind somit Voraussetzung für eine gute Milchleistung und Gesundheit, insbesondere bei genetisch hochveranlagten Milchkühen.

Eine Kuh, die kurz vor und direkt nach der Kalbung ausreichend Futter in bester Qualität frisst, startet besser in die Laktation. Diverse Erkrankungen wie z. B. Stoffwechselstörungen (Ketose), Fruchtbarkeitsstörungen usw. stehen oft in direktem oder indirektem Zusammenhang mit einer zu niedrigen Futteraufnahme und / oder nicht angepasster Ration.

Die Futteraufnahme beeinflusst direkt Milchleistung, Tiergesundheit, Fruchtbarkeit und Wirtschaftlichkeit eines Milchviehbetriebes. Sie wird durch ein Zusammenspiel von Tier (Körpergewicht; Rasse und Alter der Kuh; Laktationsstadium; Gesundheitszustand), Futter (Qualität; Schmackhaftigkeit; Trockenmassegehalt; Struktur- und Fasergehalt sowie Rationsgestaltung), Haltungs- und Umweltfaktoren im Laufstall (Fressplatzangebot; Stallklima; Liegekomfort; Bewegungsfreiheit) und ein professionelles Fütterungs- und Herdenmanagement bestimmt. Der Futtertisch sollte bei laktierenden Kühen nie leer sein. Total-Misch-Rationen (TMR) und Einteilung nach Leistungs- oder Laktationsgruppen ermöglicht eine bedarfsgerechte Fütterung. Die uneingeschränkte Versorgung mit sauberem Trinkwasser ist Voraussetzung für hohe Futteraufnahmen und Milchleistungen der Herde.

Die höchste Futteraufnahme wird erreicht, wenn hochwertige Futtermittel mit einer tiergerechten Haltung und optimalen Managementmaßnahmen kombiniert werden. Dadurch lassen sich Milchleistung, Tiergesundheit und Wirtschaftlichkeit nachhaltig verbessern.

Weitere, vertiefende Fachinformationen zur Maximierung der Futteraufnahme finden sie auf der Website des KFM-Projekts , z.B. Reihe Wegweiser Modul 14 „Fütterung und Rationsgestaltung in der Milchviehhaltung“.

Ekkehard Schröder

Foto: KFM

23 07, 2026

Klauenpflege bei Hochleistungskühen. Was ist zu beachten?

2026-07-23T06:10:21+01:0023. Juli 2026|

Bei Hochleistungskühen reicht die pauschale Empfehlung „2-mal pro Jahr Klauenpflege“ oft nicht mehr aus. Der tatsächliche Bedarf hängt von Leistung, Haltungssystem, Laufwegen, Bodenbeschaffenheit und der Klauengesundheit der Herde ab. Bei Hochleistungskühen ist Klauenpflege nicht nur eine Pflegemaßnahme, sondern ein zentraler Bestandteil des Leistungs-, Fruchtbarkeits- und Gesundheitsmanagements. Schon wenige lahme Kühe können die Wirtschaftlichkeit eines Betriebs spürbar verschlechtern.

Praxisempfehlungen:

  • Mindestens 2 funktionelle Klauenschnitte pro Jahr bei allen Milchkühen,
  • In Hochleistungsherden häufig 2–3 Kontrollen bzw. Pflegedurchgänge jährlich,
  • Zusätzliche Behandlung von lahmen oder auffälliger Kühe. Diese Tiere müssen sofort untersucht und behandelt werden, nicht erst beim nächsten Herdenschnitt.

Unregelmäßige oder fehlende Klauenpflege gehört zu den häufigsten Ursachen für Lahmheiten und wirtschaftliche Verluste in Milchviehherden.

Das KFM-Projekt führt vom 6. – 14. August 2026 wieder 2-tägige praktische Qualifizierungskurse für Klauenpfleger in den Regionen Akmola, Schymkent und Qostanai durch. Einige vom KFM-Projekt erstellten Lehrvideos und Merkblätter zur Klauenpflege bei Milchkühen finden sie unter dem YouTube-Kanal und der Website des KFM-Projekts.

Ekkehard Schröder

Foto: KFM

 

 

 

21 07, 2026

Tierwohl in der Milchkuhhaltung in modernen Laufställen

2026-07-21T05:26:29+01:0021. Juli 2026|

Tierwohl in der Milchkuhhaltung bedeutet, dass die Milchkühe so gehalten werden, dass ihre Gesundheit, ihr Wohlbefinden und ihre natürlichen Verhaltensweisen berücksichtigt werden. Tierwohl umfasst also nicht nur den Schutz vor Krankheiten und Schmerzen, sondern auch die Möglichkeit, ein möglichst artgerechtes Leben zu führen. Tierwohl bedeutet, dass es der Kuh körperlich und psychisch gut geht und ihre Bedürfnisse erfüllt werden. Das ist eine wesentliche Voraussetzung für eine hohe Milchleistung.

Wichtige Merkmale von Tierwohl in der Milchkuhhaltung sind:

  • Ausreichend Platz und Bewegungsfreiheit in den Ställen und ausreichend Fressplätze für alle Tiere sowie rutschfeste und trittsichere Laufböden,
  • Ausgewogene, bedarfsgerechte Fütterung und ständiger Zugang zu frischem Wasser,
  • Gesundes Stallklima (frische Luft und gute Belüftung, geringe Luftfeuchtigkeit, keine Zugluft im Liegebereich), ausreichend Licht im Stall, Schutz vor Hitzestress,
  • Wenig Staub und Schadgase im Stall (z. B. Ammoniak),
  • Saubere, trockene und komfortable Liegeflächen zum Ausruhen,
  • Stressarmes Melken mit sorgfältig eingestellter Melktechnik sowie gute Euter- und Tierhygiene,
  • Gute Tiergesundheit, etwa durch Vorbeugung und Behandlung von Krankheiten oder Lahmheiten, regelmäßige Klauenpflege und Gesundheitskontrollen,
  • Möglichkeit zu natürlichem Verhalten, beispielsweise Sozialkontakte zu anderen Kühen, Bewegung und funktionsfähige Bürsten zur Fellpflege,
  • Stressarmer Umgang durch den Menschen,
  • Geschultes Personal für Tierbetreuung und -beobachtung vorhanden.

Weitere vertiefende Informationen zum Kuhkomfort und Tierwohl in der Milchkuhhaltung finden sie auf der der Website des KFM-Projekts unter den Rubriken „Reihe Wegweiser“ und „Merkblätter“.

Ekkehard Schröder

Foto: KFM

17 07, 2026

Kasachische Feldtage „Jana Dala Green Day 2026“ mit vielfältigem Programm

2026-07-17T05:36:28+01:0017. Juli 2026|

Die zweitägigen Feldtage Jana Dala Green Day 2026 in der Region Akmola wurden kürzlich eröffnet (16.-17. Juli). Die Veranstaltung ist ein Treffpunkt zum Austausch über Innovationen, Wissen und praktische Lösungen für die Landwirtschaft in Kasachstan. Hier haben Landwirte, landwirtschaftliche Unternehmer sowie weitere Experten des Sektors die Möglichkeit, moderne Agrartechnik und zukunftsweisende Anbauverfahren von einer Vielzahl von Herstellern im Felde zu sehen und vergleichen zu können.

Die kasachischen Feldtage schaffen Raum für Inspiration, neue Perspektiven und wertvolle Kontakte. Sie fördern den Dialog zwischen Praxis, Beratung, Wissenschaft und Industrie und leisten damit einen wichtigen Beitrag, die Landwirtschaft in Kasachstan produktiver, nachhaltiger und zukunftsfähiger zu gestalten.

Ein umfassendes Fachprogramm mit Beteiligung von zahlreichen internationalen Experten zu Themen wie Bodenbearbeitung, ökologische Landwirtschaft, effiziente Tierzucht und Tierhaltung sowie Tiervorführungen und praktische Wettbewerbe machen Jana Dala Green Day 2026 zu einer eindrucksvollen Veranstaltung.

Ekkehard Schröder

Foto: KFM

14 07, 2026

Gesunde Kühe beginnen nicht nur mit gutem Futter – sondern auch mit gut ausgebildeten Spezialisten und motivierte Arbeitskräfte im Stall

2026-07-14T12:52:31+01:0014. Juli 2026|

Gut ausgebildete Spezialisten und engagierte Arbeitskräfte sind oft der entscheidende Erfolgsfaktor im Kuhstall. Selbst moderne Stalltechnik, hochwertige Genetik und gutes Futter können ihr Potenzial nur dann voll entfalten, wenn qualifizierte Menschen die Prozesse professionell steuern und überwachen. Sie treffen die richtigen Entscheidungen, erkennen Probleme frühzeitig und sorgen dafür, dass Tiere, Technik und Management optimal zusammenwirken. Sie zeigen Interesse an Innovationen und nutzen regelmäßig Aus- und Weiterbildungsangebote. Die Kombination aus Fachwissen und Fähigkeiten, praktische Erfahrung, Beobachtungsgabe, Verantwortungsbewusstsein und Leidenschaft für Milchkühe und Landwirtschaft sind beste Voraussetzungen.

Das KFM-Projekt hat zahlreiche Spezialisten von Milchviehbetrieben in den vergangenen Jahren intensiv geschult und motiviert. Diverse informations- und Ausbildungsmaterialien sind auf der Webseite des KFM-Projektes abrufbar.

Ekkehard Schröder

Foto: KFM

9 07, 2026

Teamleiterwechsel im KFM-Projekt „Kompetenzförderung Milch“

2026-07-08T09:50:48+01:009. Juli 2026|

Zum 01. Juli 2026 hat Herr Ekkehard Schröder die Teamleitung im Projekt „Kompetenzförderung Milch“ (KFM) von Herrn Uwe Weddige übernommen.

Herr Schröder wird das Projekt bis zum offiziellen Projektende am 31. Oktober 2026 fachlich und organisatorisch begleiten und die laufenden Aktivitäten gemeinsam mit dem Projektteam fortführen.

Wir danken Herrn Weddige herzlich für sein bisheriges Engagement, seine wertvolle Expertise und seinen Beitrag zur erfolgreichen Umsetzung des Projektes.

Gleichzeitig freuen wir uns auf die Zusammenarbeit mit Herrn Schröder in der verbleibenden Projektlaufzeit und wünschen ihm viel Erfolg bei der weiteren Steuerung des KFM-Projektes.

Lena Eckstein

Foto: ADT Project Consulting GmbH

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