About Uwe Weddige

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12 06, 2023

Tiergesundheit wird besser

2023-06-12T05:32:08+01:0012. Juni 2023|

Gesunde und leistungsfähige Tiere sind die Grundvoraussetzung jeder Milchproduktion. Unbestritten sind prophylaktische Maßnahmen in der Herde, wie die Optimierung der Haltungsbedingungen und der Hygiene, wesentliche Instrumente zur Erhaltung und Verbesserung der Tiergesundheit.

In dieser Hinsicht sind in fast allen KFM-Pilotbetrieben erhebliche Fortschritte zu beobachten. Zu diesem Ergebnis kamen die beiden Tierärzte Asset Yergaliyev und Dr. Joachim Kleen während ihrer Betriebsbesuche. „Nach unseren Schulungen orientiert sich die Durchführung von Impfungen am Bedarf und nicht an vorgegebenen Strategien der Impfstoffhersteller“, betonte der deutsche Kurzzeitexperte Dr. Kleen. Sein kasachischer Kollege Asset Yergaliyev stellte besonders die Wirkung der Klauenpflegetrainings und die Seminare zur Tiergesundheit in den Vordergrund: “durch intensive praktische Übungen in Kombination mit der Aneignung des theoretischen Wissens konnten gute Erfolge erreicht werden“.

Beide betonen aber, dass es trotzdem noch viel zu tun gäbe: Besonders der Versorgung der Kälber mit ausreichend Milch, Wasser, Heu und Müsli sowie der leistungsgerechten Fütterung der laktierenden Kühe sei große Aufmerksamkeit zu schenken. Genauso müsse in vielen Betrieben intensiv an der Fütterung der Trockensteher gearbeitet werden.

Das Projekt wird genau dazu in den nächsten Wochen Trainings zur Klauenpflege und zur Fütterung der Milchkühe anbieten. Interessenten wenden sich bitte an Ainagul Ayaganova Tel +7 701 910 3375.

Uwe Weddige

Foto: KFM

8 06, 2023

Zitzengummis halten nicht ewig

2023-06-08T06:33:43+01:008. Juni 2023|

Bei der Routinedurchsicht von Melkanlagen finden sich immer wieder verschlissene Zitzengummis an. Diese gefährden die Eutergesundheit!

Ausgeleiertes und sprödes Material lassen das Melkzeug nach oben klettern. Dadurch schnürt die Zitzenbasis ab. Sind gar Risse im Gummi vorhanden, wird die Haut der Zitze eingeklemmt. Beides ist für die Kühe schmerzhaft, wodurch sich manche Kuh mit diesem beschädigten Zitzengummi nicht vollständig ausmelken lässt.

Risse in den Gummiteilen der Melkanlage stellen außerdem immer ein Risiko für Hygiene und Eutergesundheit dar. Besonders riskant sind Risse im Schaft des Zitzengummis. Durch sie tritt gelangt Milch in den Pulsraum und bietet ein optimales Nährmedium für Bakterien und andere Keime.

Durch den Melk- und Reinigungsprozess ermüdet das Material, es wird rau und spröde. Besonders im Schaft des Zitzengummis entstehen Haarrisse. Hersteller empfehlen daher einen Wechsel nach 2.500 Melkungen bei schwarzen Gummis und nach 5.000 Melkungen bei Zitzengummis aus Silikon. Andere raten zu einem Tausch nach 750 bzw. 1.500 Betriebsstunden. Alle Gummiteile der Melkanlage müssen mindestens einmal pro Monat gründlich in Augenschein genommen werden, damit Defekte schnell auffallen und entsprechend behoben werden können.

Verbrauchte, poröse oder alternde Zitzengummis bilden große Risiken für die Eutergesundheit. Neben den hygienischen Problemen führt die geringere Elastizität zu einer höheren Belastung der Zitze und der Ausmelkgrad des Euters nimmt ab.

Uwe Weddige

Foto: Weddige

1 06, 2023

Mehr Hygiene ist die beste Therapie

2023-06-01T04:59:42+01:001. Juni 2023|

Streptokokkus uberis ist weltweit verantwortlich für die Mehrheit von klinischen und subklinischen Euterentzündungen. Der Erreger kommt im Kuhmist und in der Gülle vor und kann auch von gesunden Kühen mit dem Kot ausgeschieden werden. Deshalb sind Umweltmaßnahmen bei der Sanierung genauso wichtig wie eine gute Melkarbeit.

Durch die Schädigung des Eutergewebes, haben Kühe mit einem Streptokokkus uberis-Viertel ein erhöhtes Risiko für eine erneute Infektion. Neben den akuten Euterentzündungen sind auch chronische Euterentzündungen bekannt.

Wichtig ist eine frühzeitige Behandlung mit vorheriger Labordiagnose. Zur langfristigen Reduzierung des Infektionsgeschehens sind die Stallumgebung, die Fütterung, das Trockenstellmanagement und die Melkarbeit samt Melktechnik genau in Augenschein zu nehmen.

Kürzlich konnte in einer Studie zum ersten Mal nachgewiesen werden, dass S. uberis, ein als umweltassoziiert geltender Mastitiserreger, von Kuh zu Kuh übertragen werden kann. Um Neuinfektionen mit S.uberis zu vermeiden, sollten präventive Maßnahmen, wie eine verbesserte Hygiene im Liege- und Laufbereich eher im Fokus stehen als eine Therapieintensivierung.

Uwe Weddige

Foto: KFM

29 05, 2023

Kühles Futter – gesunde Kühe

2023-05-29T04:36:03+01:0029. Mai 2023|

Eine hohe und stabile Futteraufnahme ist entscheidend für die Nährstoffversorgung der Kuh und damit für die Gesundheit und Milchleistung. Jedes Kilogramm Futteraufnahme ist wichtig! Insbesondere zu Beginn der Laktation führt eine zu geringe Futteraufnahme und das daraus resultierende Energiedefizit zu Stoffwechselproblemen und Fruchtbarkeitsstörungen.

Besonders in den warmen Sommermonaten ist die Nacherwärmung der Ration eine entscheidende Ursache für den Rückgang der Futteraufnahme. Studien zeigen, dass nacherwärmtes Futter die Aufnahme um bis zu 13% reduziert.

Mit der Nacherwärmung geht zudem ein Energieverlust sowie eine schlechtere Verdaulichkeit einher. Euterentzündungen, Ketosen, Durchfälle, Fruchtbarkeitsprobleme und    sinkende Leistung sind die Folgen.

Verursacht wird die Nacherwärmung am Futtertisch hauptsächlich von Hefen. Kontakt mit Luftsauerstoff führt zu ihrer rasanten Vermehrung, die Ration kann sich in kürzester Zeit erwärmen. Reste auf dem Futtertisch und im Mischwagen beschleunigen deren Erwärmung. Besonders ungünstig sind Hefen, die Milchsäure abbauen und damit einen Anstieg des pH-Wertes verursachen. In der Folge verbreiten sich Schimmelpilze in der Silagen.

Was kann man tun?

  •   Futtermischwagen immer restlos entleeren
  •   Futtertisch so sauber wie möglich halten
  •   rauen Beton am Futtertisch beschichten
  •   zweimal täglich füttern
  •   Vorschub im Silo mindestens 3 Meter pro Woche
  •   auf glatte und gleichmäßige Anschnittfläche achten

Uwe Weddige

Foto: Weddige

25 05, 2023

Gesünder saugen

2023-05-25T07:24:55+01:0025. Mai 2023|

Unser Wissen über Anatomie und Tierverhalten verhilft Tieren zu einem gesünderen Leben. So fördern neu entwickelte Nuckel das natürliche Tränkeverhalten von Kälbern. Die Nuckel verfügen über 5 kreisförmige Schlitze, die den Milchfluss einschränken und dadurch die Speichelproduktion fördern.

Die neuen Sauger tragen dazu bei, die Milch über die sogenannte Schlundrinne in den Labmagen zu leiten. Trinken Kälber durch oben offene Tränkeeimer oder ungeeignete Nuckel mit zu großen Öffnungen, kann es sein, dass sich die Schlundrinne nicht vollständig schließt. In diesem Fall gelangt die Milch oftmals den Pansen, wo sie nicht verdaut werden kann und sie schließlich zu schmerzhaften Acidosen und Blähungen führt.

Auch gegenseitiges Besaugen ist durch die neuen Nuckel weniger zu beobachten. Wenn Kälber bei ihren Müttern saugen, benötigen sie 4 – 5 Minuten für einen Liter Milch. Saugen Kälber an einem herkömmlichen Nuckel, können sie ihre gesamte Mahlzeit in ein bis zwei Minuten verzehren. Damit befriedigen sie ihren natürlichen Sauginstinkt nicht annähernd und oftmals beginnen sie, anderen Kälber zu besaugen.

Anwender der neuen Nuckelgeneration berichten, dass sie auf die Verwendung von Einzelhaltung und Entwöhnungsringen verzichten können. Damit wird den Kälbern ein natürlicheres Verhalten ermöglicht und das Tierwohl maßgeblich verbessert.

Die neuen Sauger können auf normalen Saugerflaschen, an Tränkebars und an Tränkeeimern mit 38 mm Bohrung verwendet werden. Der Hersteller empfiehlt, sie mit einem chlorfreien, alkalischen Reinigungsmittel zu desinfizieren, um maximale Biosicherheit zu gewährleisten.

Uwe Weddige

Foto: Wennemars

19 05, 2023

Glückliche Kühe sind produktiver

2023-05-19T10:43:15+01:0019. Mai 2023|

Die sozialen Bedürfnisse und Verhaltensmuster von Milchkühen ähneln noch immer stark denen ihrer Urahnen. Nur wer dieses natürliche Verhalten versteht und weiß, was für eine Kuh „normal“ ist, kann ihre Gesundheit und ihr psychologisches Wohlbefinden gewährleisten.

„Das Verhalten einer einzelnen Kuh und der Herde liefert uns viele Hinweise darauf, wie wir ihre Umgebung gestalten sollten“, so der Tierarzt Owen, „das schärft den Blick der Tierhalter und regt zum Nachdenken und Handeln an“.

Kühe benötigen genug Raum, um ihre natürlichen Verhaltensweisen ausleben und sich frei bewegen zu können. Dadurch gibt es weniger Stress und jede Kuh erhält genug Futter. Nur dann bleiben die Böden sauber und die Klauengesundheit erhalten. 10 m² pro Kuh sind optimal, davon sollten 3 bis 3,5 m² Liegefläche sein.

Die Landwirte sollten ihre Tiere immer wieder beim beobachten. Ist es eng? Werden Kühe belästigt oder zeigen sie Dominanz? Gibt es Klauenbeschwerden? Wie viele Kühe haben einen Body Condition Score von weniger als 2,5 oder mehr als 3,5? Wie gut können sie in ihren Liegeboxen aufstehen? Wie viel Platz haben die Kühe am Futtertrog, erwärmt sich das Futter und sortieren die Kühe es?

Sechs wichtige Indikatoren helfen bei der ersten Beurteilung:

  • Wasser: 50 – 130 Liter/Tag
  • Futter: 70 cm Troglänge/Kuh
  • Licht: 200 lux an 16 Stunden/Tag
  • Lufttemperatur: 0 – 15 °C. Über 22 °C führt zu Hecheln
  • Ruhe: Kühe schlafen nur 20 Minuten/Tag, müssen aber mindestens 12 Stunden/Tag liegen
  • Raum: 10 m²/Kuh. Zum Fressen werden 70 cm je Kuh benötigt. Beträgt der Futterraum weniger, nehmen dominantere Kühe den schwächeren das Futter weg.

Uwe Weddige

Foto: Weddige

 

15 05, 2023

Sommer, Wärme, Staub und Fliegen

2023-05-15T05:06:52+01:0015. Mai 2023|

Jedes Jahr ist das sommerliche Stallklima eine neue Herausforderung für Kühe und Personal. Die Komforttemperatur der Milchkühe liegt zwischen 0 – 17 ⁰C. Übersteigen die Außentemperaturen diesen Bereich deutlich, fällt es den Kühen immer schwerer, Wärme abzugeben. Die Folge ist Hitzestress!

Deutlichstes Anzeichen dafür ist eine sinkende Futteraufnahme. Darunter leidet die Milchleistung, die Kühe stehen länger und häufig an Stellen mit mehr Luftbewegung, sie „pumpen“ und erhöhen ihre Atemfrequenz. Das Brunstverhalten lässt nach und die Fruchtbarkeitskennzahlen verschlechtern sich. Höchste Zeit einzugreifen!

Wie lässt sich das Stallklima verbessern und Hitzestress für die Kühe vermeiden? Vier Tipps:

  1. Wasser: viele und funktionierende Tränkestellen sind der Schlüssel! Ermöglichen Sie Ihren Tieren eine hohe und ausreichende Wasseraufnahme. Das angebotene Wasser sollte stets Trinkwasserqualität haben. Überprüfen Sie täglich Sauberkeit und Wasserdurchfluss (min. 20l/Minute) der Tränken.
  2. Ventilation und Luftbewegung: sie bringen nur dann den gewünschten Effekt, wenn sie funktionstüchtig, sauber und eingeschaltet sind! Öffnen Sie Fenster, Curtains und Tore und schaffen Sie so viel Luftbewegung wie möglich im Stall. Dabei Zugluft verhindern.
  3. Abkühlung: vernebeltes Wasser über freien Stallflächen, am Futtertisch oder vor dem Melkstand hilft den Kühen, die eigene Körperwärme besser abzuführen. Im trockenen Klima Kasachstans ist der oft befürchtete Saunaeffekt dabei keine Gefahr, aber trotzdem ist stets auf eine gute Durchlüftung zu achten.
  4. Fliegenbekämpfung: ein leidiges Thema, besonders im Kälberstall! 80% der Fliegenpopulation befindet sich im Larvenstadium. Regelmäßige Reinigung erschwert es den Fliegen, Brutplätze für die Eiablage zu finden. Diese finden sich vorrangig in feuchtwarmen Ecken im Stall.

Uwe Weddige

Foto: KFM

10 05, 2023

Einkommenskiller Mastitis

2023-05-10T03:35:24+01:0010. Mai 2023|

Nach Erkenntnissen des KFM-Teams verursacht das Mastitsgeschehen neben den Erkrankungen der Klauen und den damit oft einhergehenden Problemen in der Reproduktion die größten wirtschaftlichen Schäden in der Milchproduktion.

Die Gesamtkosten einer subklinischen Mastitis werden auf 200 € / Kuh / Laktation geschätzt, eine akute Mastitis kostet sogar 400 €. Zu Beginn der Laktation kommen zu den Mastitiden oft Metritiden als Folgeerkrankungen hinzu. Diese werden durch Keimstreuung und Überlastung des Immunsystems hervorgerufen. Die Folge ist häufig eine verlängerte Güstzeit. Ketosen treten ebenfalls in der Folge auf, da durch Fieber, endogene Toxine und Schmerzen die Futteraufnahme sinkt und so der Energiebedarf nicht mehr gedeckt wird.

Die KFM-Tipps:

  • Senken Sie Antibiotikaeinsatz und Verluste.
  • Überprüfen Sie Haltung und Stallhygiene, besonders jedoch die Sauberkeit in den Liegeboxen.
  • Verwenden Sie in Absprache mit Experten die richtigen Trockenstellpräparate.
  • Sanieren Sie konsequent chronisch erkrankte Tiere.
  • Optimieren Sie den Melkprozess und lassen Sie Funktion und Reinigung der Melkmaschine kontrollieren.
  • Achten Sie hochwertige Futterkomponenten, bedarfsgerechte Energie- und Eiweißversorgung sowie eine ausgewogene Mineralstoffversorgung.

Mehr zur Thematik lesen Sie in den KFM-Veröffentlichungen „Checkliste Eutergesundheit“, „Kühe richtig trockenstellen“, „Trockensteller richtig anwenden“, „Reinigung von Melkanlagen“, „Austausch von Zitzengummis“ sowie „Checkliste Melkanlage“.

Uwe Weddige

Foto: Weddige

4 05, 2023

Im Frühjahr mehr Kolostrum

2023-05-04T05:14:24+01:004. Mai 2023|

Je mehr Kolostrum, desto besser, doch das klappt nicht immer: Kühe, die im Frühling und Sommer abkalben, produzieren in der Regel mehr Erstmilch als Kühe, die im Herbst oder Winter Nachwuchs bekommen. Mehr Licht im Frühjahr und Sommer lässt die Tiere mehr Kolostrum erzeugen.

Bei der Beobachtung einer Milchviehherde in Texas mit fast 3.000 Jersey-Kühen wurde ermittelt, dass die durchschnittliche Kolostrumproduktion der Tiere etwa 4,26 Liter betrug. Dabei schwankten die Mengen von 2,49 Liter im Januar, 4,81 Liter Im Mai bis zu 6,58 Liter im Juni.

Die schwankende Lichteinstrahlung bei unterschiedlichen Tageslängen konnte als wichtigster Faktor für die Kolostrumproduktion identifiziert werden. Längere Tageszeiten mit höherer Sonnenlichtdauer in den drei Wochen vor dem Kalben wirkten sich nachweislich auf eine höhere Bildung von Erstmilch aus.

Fazit: Hochwertige Erstmilch aus den lichtstarken Frühjahrs- und Sommermonaten sollte tiefgefroren und in den Herbst- und Wintermonaten zusätzlich angeboten werden. Ist dies nicht möglich oder kein ausreichender Kolostrum-Vorrat vorhanden, sollte auf hochwertigen Biestmilchersatz zurückgegriffen werden, um den neugeborenen Kälbern auch in der dunklen Jahreszeit einen optimalen Start in den ersten Lebenstagen zu ermöglichen.

Mehr zur optimalen Versorgung mit Kolostrum lesen Sie in den KFM Merkblättern „Kolostrum richtig lagern“ und „Kolostrum-Management“.

Uwe Weddige, Quelle: CEVA 2023

Foto: KFM

2 05, 2023

Injektion leicht gemacht!

2023-05-02T08:13:08+01:002. Mai 2023|

Ohne die richtige Applikation bringt kein Medikament die gewünschte Wirkung. Oft übernehmen Landwirte oder Zootechniker die Behandlung von Kühen. Dabei sind jedoch vertiefte Fachkenntnisse erforderlich.

Aus den Erfahrungen in der Beratungspraxis geben wir folgende Tipps:

  • Behandeln Sie nach Beipackzettel, um die gewünschte Wirkung nicht zu gefährden. Lesen Sie vorab die Gebrauchsinformation des Medikaments zur Dosierung und Art der Anwendung!
  • Setzen Sie die Spritze an der richtigen Stelle! Das Injektionsdreieck am Hals befindet sich ein bis zwei Handbreit vor der Schulter und nicht an der Keule!
  • Arbeiten Sie „sauber“! Der häufigste Grund für Abszesse infolge der Injektion entsteht durch mangelnde Hygiene!
  • Gewähren Sie sich und den Tieren eine gefahrenlose Behandlung! Die Kühe sollten unbedingt im Behandlungsstand oder Fressgitter fixiert werden!
  • Wechseln Sie die Kanüle nach jeder Behandlung und lagern Sie die Spritzen und Nadeln trocken und sauber!
  • Schützen Sie die Medikamente vor Licht. Lagern Sie die Vorräte trocken, sauber und kühl und – wenn angegeben – im Kühlschank!

Sinnvoll ist eine feste Routine für die verschiedenen Behandlungen. So vermeiden Sie unnötige Fehler und erzielen die gewünschte Wirkung.

Lesen Sie zum Thema auch das KFM-Merkblatt „Medikamente richtig injizieren“.

Uwe Weddige

Foto: KFM

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