About Uwe Weddige

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12 10, 2022

Der Winter steht vor der Tür!

2022-10-12T03:56:58+01:0012. Oktober 2022|

Die ersten Frosttage erinnern uns unmissverständlich an den kommenden Winter. Dabei denken wir natürlich sofort an kalte Ställe und eingefrorene Tränken, aber die Vorbereitung auf die weiße Jahreszeit ist deutlich weitreichender.

In unserem aktuellen Newsletter beschäftigen wir uns daher mit Fragen der Winterfütterung und der Rationsberechnung für Milchkühe und Jungrinder und wir erläutern, wie Sie Melkstand und Stall mit einfachen Maßnahmen fit für den Winter machen. Außerdem geben wir Tipps zur Anpassung der Kälberfütterung an winterliche Temperaturen.

Winterzeit ist auch EuroTier-Zeit: In unserer Zusammenfassung der wichtigsten Innovationen erfahren Sie, welchen Techniken und Verfahren Ihnen in naher Zukunft zu gesünderen Tieren und mehr Milch verhelfen können.

Außerdem erlauben wir uns ein paar Worte in eigener Sache: wir fassen die geleistete Arbeit und die erreichten Ergebnisse zusammen, und wir geben einen Ausblick auf die weiteren Planungen.

Uwe Weddige

6 10, 2022

Vegane Ernährung

2022-10-06T04:34:43+01:006. Oktober 2022|

Die World Health Organization (WHO) informierte zu pflanzenbasierten Fleisch- und Milchersatzprodukten. Demnach könnten stark verarbeitete pflanzliche Ersatzprodukte eine hohe Energiedichte, einen hohen Gehalt an Natrium, gesättigten Fetten und einfachen Zuckern aufweisen und damit schädlich für die Gesundheit sein.

Gleichzeitig seien sie oft arm an Ballaststoffen, Vitaminen und wichtigen Mineralien. Diese gesundheitsschädliche Kombination habe nichts mit dem Nährwert natürlicher Lebensmittel tierischen Ursprungs zu tun, die sie ersetzen sollen.

Bislang lässt sich jedoch nicht abschätzen, welche Auswirkungen pflanzliche Laborprodukte wie Veggie Würste, Nuggets und Burger, Milchersatz (Mandel- und Hafermilch) sowie pflanzlicher „Käse“ und „Joghurt“ auf die Gesundheit haben. Wissenslücken, die derzeit im Bereich der ernährungsphysiologischen Zusammensetzung solcher Fleisch- und Milchersatzprodukte bestehen, konnten noch nicht geschlossen werden.

Laut WHO ist es nicht nötig, ganz auf tierische Produkte zu verzichten. Es sei einfacher, tierische Produkte wie rotes Fleisch und Geflügel zu reduzieren, als strenge Diäten einzuhalten, die tierische Produkte ganz vom Speiseplan streichen.

Mit Material von WHO, Uwe Weddige

3 10, 2022

Rinder sind KEINE Klimakiller!

2022-10-03T04:05:17+01:003. Oktober 2022|

Der Weltklimabericht kommt in seiner neuen Ausgabe zu dem Schluss, dass die Methanemissionen grundsätzlich überbewertet sind. Sie seien bislang drei- bis viermal zu hoch angesetzt worden, weshalb das Mythos vom Klimakiller „Rind“ auf einer falschen Annahme beruhe!

Die Wissenschaftler führen dazu einen neuen Maßstab an: Bisher wurde das globale Erwärmungspotential (GWP) als Maßstab hergenommen, mit dem alle Treibhausgase ins Verhältnis zu Kohlendioxid gesetzt wurden. Doch statt diesem Potential wäre es laut Bericht besser, die tatsächlich messbare Temperaturerhöhung über einen gewissen Zeitraum zu betrachten. Dafür sei das globale Temperaturänderungspotential (GTP) besser geeignet. Betrachte man die Werte über einen Zeitraum von 100 Jahren, was in der Klimamessung üblich sei, liege der Wert von Methan nach dem alten Maßstab GWP bei 34 und nach dem neuen GTP bei 11. Deshalb gehen die Verfasser des Weltklimaberichts von einer 3- bis 4-fachen Überschätzung der Rinderhaltung aus.

Quelle: Weltklimabericht

30 09, 2022

Aus für Oatly und Beyond Meat?

2022-09-30T05:03:58+01:0030. September 2022|

Seit Monaten geht es für den Hafermilchproduzenten Оatly und für den Kunstfleischhersteller Beyond Meat mit den Kursen steil nach unten. Oatly verlor seit Herbst 2021 80 % seines Börsenwerts. Beyond Meat stürzte um 85 % nach unten. Offenbar glauben Investoren angesichts der gewaltigen globalen Energiekrise und der daraus entstehenden Folgen für das Verbraucherverhalten nicht mehr an das noch vor Jahren beschworene riesige Marktpotential.

Das größte Problem von Oatly war früher, dass es nicht mit der Nachfrage nach seinem Milchersatz Schritt halten konnte. Nun, wo die Inflation massiven Druck auf die Verbraucher ausübt, beginnt Oatly, diese Auswirkungen zu spüren. Das Unternehmen senkte seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr und reduzierte auch seine Investitionspläne drastisch.

Beyond Meat senkte seinen Umsatzausblick für das Gesamtjahr und sagte, dass die Käufer billigere tierische Proteine inmitten der höchsten Inflation seit vier Jahrzehnten bevorzugen. So gibt es klare Anzeichen dafür, dass amerikanische Verbraucher nicht im großen Stil von pflanzlichen Fleischoptionen angezogen werden. So entschied sich McDonald‘s wegen der geringen Nachfrage, nicht mit einer breiteren Einführung von Beyond Meat-Produkten fortzufahren.

Uwe Weddige

30 09, 2022

KFM Milchprojekt Newsletter September 2022

2022-09-30T04:28:37+01:0030. September 2022|

Liebe Leser!

In unserem Newsletter für September erfahren Sie mehr über Rinderkrankheiten und Verhaltensauffälligkeiten, die uns im Beratungsgeschehen immer wieder begegnen.

Wir erläutern, welche Gründe das Harnsaufen und das gegenseitige Belecken haben kann, gleichzeitig geben wir Tipps zu präventiven Maßnahmen und zu neuen Erkenntnissen im allgemeinen Stallmanagement.

Außerdem verrät uns der Betriebsleiter eines der führenden Betriebe im Norden Deutschlandes das Geheimnis der herausragenden Leistungen seiner Tiere. Lesen Sie die spannende Reportage über Familie Holling.

Hier geht‘s zum Download

Uwe Weddige

26 09, 2022

Effiziente Beratung mit „NIRS-local“

2022-09-26T02:43:26+01:0026. September 2022|

Das neue NIRS-Gerät des KFM-Teams liefert in Minutenschnelle die wichtigsten Qualitätsparameter zu fast allen erdenklichen Futterarten.

Das KFM-Team steht oftmals vor der unlösbaren Aufgabe, konkrete Futterberechnungen und -voranschläge ohne die erforderlichen Daten vornehmen zu müssen. Ohne Analysewerte ist aber keine fundierte Fütterungsberatung möglich.

NIR-Spektroskopie-Geräte sind auch in professionellen Futterlaboren gängig. Gemessen werden dabei per Sensor die Wellenlängen des von der Futterprobe reflektierten Lichts. Auf einem zentralen Server rechnet das Gerät dann aus diesem Signal anhand der für das jeweilige Futtermittel hinterlegten, nasschemisch ermittelten Kalibrierungskurve die Futterparameter der Probe aus.

„Innerhalb von wenigen Minuten erfahren wir die wesentlichen Parameter des Grundfutters, wie Trockenmasse, Rohprotein und nXP, Rohasche, Rohfaser, NDF und ADF, aber auch über NEL, ME, nXP, RNB und UDP“. „Endlich können wir zeitnah arbeiten und den Betrieben aktuelle Berechnungen zur Verfügung stellen“, ergänzt Ainagul Ayaganova, die die Futterberechnungen erledigt.

Uwe Weddige

Foto: KFM

 

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